Es war einmal … eine kleine Küche, verborgen im Schatten alter Mauern, in der ein Teig
entstand, so schlicht und doch so gefährlich, dass man ihn nur flüsternd beim Namen nannte: Grimms Kekse. Durchzogen von Kakao – dunkel wie die Nacht – und veredelt mit einem Tropfen des geheimnisvollen „Bösen Erwachens“, wurden sie zu mehr als nur Gebäck … Wer davon kostete, spürte zuerst die Süße … und dann ein leises Ziehen zurück in die Dunkelheit.
Die Essenzen
175 g Butter
½ TL Salz
75 g Staubzucker
250 g Dinkelmehl
2 EL Kakaopulver
2 TL Grimms Böses Erwachen
Das Ritual
Verrühre die Butter mit Staubzucker und Salz, bis eine cremige Masse entsteht – sanft, ruhig, beinahe unschuldig. Füge Mehl, Kakao und Grimms Böses Erwachen hinzu. Knete alles zu einem glatten Teig – geschmeidig, doch mit Charakter. Je mehr Grimms Böses Erwachen, desto mehr Mehl verlangt der Teig – so will es das Gleichgewicht. Wickle den Teig ein und lasse ihn für 1 Stunde im Kalten ruhen. Dort sammelt er seine Kraft … und seinen Geschmack. Rolle den Teig etwa ½ cm dick aus und steche deine Formen aus – jeder Keks ein kleines Schicksal. Backe die Kekse bei 180°C Umluft für etwa 8 Minuten bis sie fest sind, doch innen noch zart bleiben. Lass sie auskühlen und bestäube sie mit Staubzucker – wie feiner Schnee auf dunkler Erde.
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